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Freitag, 8. August 2014

Endlich ist er fertig: Kirschlikör // Nächste Produktion: Johannisbeerlikör



Hallo ihr Lieben,

wer erinnt sich noch an meinen ersten Beitrag auf diesem Blog? Ja genau es war der Kirschsirup. Zu der Zeit haben wir die Kirschbäume geplündert und allerlei Leckereien zubereitet. Unter anderem haben wir auch einen Kirschlikör angesetzt. Der brauchte natürlich seine Zeit... Aber der Gute ist jetzt fertig und wartet nur darauf verwendet zu werden. Mir schwirrt da schon einiges im Köpfchen umher, Kirschcaipi oder Cupcakes mit Kirschlikör. Aber mal sehen, so gut wie der Kirschlikör schon pur schmeckt weiß ich gar nicht ob er so lange überlebt. Ich muss euch direkt vorwarenen, es ist ein süßes Frauengesöffs durch und durch.
Und weil der Kirschlikör so wunderbar schmeckt haben wir auch direkt die nächste Produktion gestartet: Johannisbeerlikör. Der ist aber leider noch nicht fertig, sondern genießt seine Zeit mit Zucker und Korn noch im Bowlengefäß.

Das Ansetzten selbst ist ein Kinderspiel, aber das Warten erfordert Geduld. Aber zum Glück wird man danach mit einem leckeren Likörchen belohnt.

Kirschlikör:


- 500 g Kirschen (wir haben ganze Kirschen genommen)
- 250 g Kandiszucker
- 1,2 L brauner Rum (soviel war noch zu Hause)

& zuletzt braucht ihr noch ein großes Gefäß und 4-6 Wochen Geduld.

Ihr schüttet einfach alle Zutaten in ein großes Bowlengefäß und legt zwischen den Deckel und das Gefäß ein Stück Küchenpapier, sodass der Likör atmen kann. (Keine Ahnung inwieweit das notwendig ist, elterliches Wissen hat dies angemerkt, und wie ihr wisst haben die immer Recht)
Jetzt 4-6 Wochen warten und durch ein Sieb in Flaschen füllen.Cheers!











 

 

Johannisbeerlikör:


- 250 g Johannisbeeren
- 200 g Kandiszucker
- 1 L Weizenkorn

Auch hier schüttet ihr alle Zutaten in das Bowlengefäß und wartet 4-6 Wochen, bevor ihr alles durch ein Sieb in Flaschen abfüllt.

 Fotos hiervon werden in einem Monat nachgeliefert ;)


Bis bald,

Dienstag, 22. Juli 2014

Erfrischung für heiße Tage : Erdbeerbowle

Diese leckere Bowle gab es bei unserer kleinen Burgerrunde. Die Bowle wollte eigentlich mal eine Erdbeer-Rosmarin-Bowle werden. Diese habe ich im Mitnehm-Heft des Kaiser's gefunden. Nachdem wir das letzte Wochenende bei den Eltern meines Liebsten verbracht hatten und dort in den Genuss von Kräuterwasser gekommen sind, war ich der Idee einer Erdbeer-Rosmarin-Bowle sehr aufgeschlossen. Aber bis dahin musste ich einige Hürden nehmen. Angefangen mit den letzten drei Schalen Erdbeeren im Supermarkt, aus denen sich ein Herr die Schönsten herausgesucht hat und die zwei übrigen Schälchen mit zerdötschten, durch die Hand gematschten Erdbeeren hinterlassen hat. Somit musste ich auf tiefgekühlte Erdbeeren zurückgreifen, aaaaaaber allemal besser als gar keine. Das Problem hatte ich dann nämlich mit dem Rosmarin, den gabs nicht mehr. Da meine Motivation eine Erbeerbowle zu machen aber immernoch nicht gebrochen war griff ich einfach zur Minze. So damit wurde aus der Erdbeer-Rosmarin-Bowle eine Erdbeer-Minz-Bowle. Die hat meine Erwartungen dann auch voll und ganz erfüllt. Mal sehen wann es dann die wirkliche Erdbeer-Rosmarin-Bowle gibt, ich lasse es euch wissen.

Erdbeer-Bowle

für eine Karaffe

- kleine Flasche trockener Weißwein
- kleine Flasche halbtrokener Sekt
- 250 g Erdbeeren
- 3 Stängel frische Minze
- 1 Limette, in Scheiben geschnitten
- 3 EL brauner Zucker







Alles zusammen in eine Karaffe füllen, gegebenenfalls mit Sprudelwasser auffüllen und gut gekühlt genießen.




Montag, 7. Juli 2014

Wie aus bäääh mhhhhhh wurde

Einen ersten Hinweis auf meine schwierigen Essgewohnheiten wird dieser Post geben. Allein der Titel deutet schon darauf hin ;) Zunächst einmal zu der Vorgeschichte, der Kerl und ich sind dem totalen Burgerwahnsinn verfallen. Die perfekten Burger gibt es nur bei uns, naja fast. Hin und wieder testen wir aber auch gerne die Burgerläden im Umfeld und holen uns dort Inspirationen für unsere leckeren Dickmacher. So kam ich natürlich nicht um einen Besuch im neuen Burgerladen Burgerlich herum.
So begab es sich, dass ich dort einen schönen Abend mit zwei netten Freundinnen und leckeren Burgern verbrachte. Neben den leckeren Burgern gab es dort auch selbstgemachte Limonaden, so auch eine Basilikumlimonade, die Hauptperson dieses Posts. Eine meiner Freundinnen bestellte sich ebendiese und war sehr begeistert. Ich dagegen war sehr skeptisch (a la was der Bauer nicht kennt frisst, oder in diesem Fall trinkt, er nicht). Diese Skepsis lässt mich häufig geschmackliche Highlights verpassen, so aber nicht an diesem Abend. Ich probierte diese wirklich leckere Limonade und war positiv überrascht.
Nach diesem Abend ging mir die Limonade nicht mehr aus dem Kopf und so hieß es am nächsten Tag: ausprobieren. Der Basilikum vom Kerl musste dran glauben und wurde geerntet (er hat sich leider bis heute noch nicht wirklich erholt, also der Basilikum nicht der Kerl ;)). Nach längerem herrumprobieren kam dann dieses "Rezept" dabei heraus:

Basilikumlimonade

(für ca. 1 L Limonade)

- 2 Hände Basilikumblättchen
- 3 EL brauner Zucker
- Saft von 1 Zitrone
- Sprudel zum aufgießen

Erstmal muss der Basilikum geerntet und kurz abgespült werden, den gebt ihr zusammen mit dem Saft einer Zitrone in einen Multizerkleiner. Zu dieser Mischung kommt auch direkt der braune Zucker (geht sicher auch mit weißem, aber der Geschmack des braunen Zuckers gefällt mir persönlich besser). Dann geht's an das Zerkleinern, bis vom Basilikum nur noch kleine Fetzen übrig sind. Um beim trinken nicht nur Grünzeugs im Mund zu haben, habe ich den grünlichen Saft durch ein Sieb in eine Karaffe geschüttet und dann mit Sprudel aufgegossen. Yummi sag ich euch!

Und für den späteren Abend passt ein Schuss Gin hervorragend mit in die Limonade, aus der dann ein leckerer Cocktail wird :)


Hallo, ich bin neu hier

Nach langem hin- und herüberlegen habe ich mich doch dazu entschieden einen Blog zu starten.
Mein Ziel ist es mit euch Dinge zu teilen, die kleine Sorgen aus dem Alltag vergessen lassen, nebenbei noch lecker schmecken und bestenfalls auch noch schön aussehen. Nach Zuspruch von einigen lieben Menschen bin ich nun hier, zwar noch etwas planlos, aber das ändert sich hoffentlich auch bald.

Nun etwas zu mir, ich bin 23 Jahre jung, leidenschaftliche In-der-Küche-Werklerin (mit mehr oder weniger viel Erfolg) und eine komplizierte Esserin. Aber über diese Eigenschaft werdet ihr im laufe der Zeit sicherlich häufiger stolpern, also dazu später mehr.

Das war ersteinmal genug über mich, jetzt zur eigentlichen Eröffnung, das erste Rezept:

Kirsch Sirup

Nachdem die große Kirschernte im elterlichen Garten abgeschlossen war, war es an der Zeit die Kirschen nach und nach zu verarbeiten. Eine Verarbeitung ist eben dieser Kirschsirup, zwar sehr süß, aber auch sehr kirschig (?!) und lecker mit Sprudel. Ich kann es mir auch sehr gut mit Sekt, oder aber in einer Weinschorle vorstellen. Nachdem ich auch diese Möglichkeit ausprobiert habe werde ich es euch mitteilen :)

Zutaten

- 500 g Kirschen (entsteint und halbiert)
- 500 mL Wasser
- 500g Zucker (davon werde ich das nächste mal ein bisschen weniger nehmen)

Zubereitung

Nachdem ihr die Kirschen in mühsamer Kleinarbeit zunächst mit einer Haarnadel entsteint, daran aber verzweifelt und euch doch dazu entscheidet sie zu halbieren und dabei zu entsteinen, kocht ihr 500 mL Wasser in einem großen Topf auf. Dann gebt ihr die Kirschen dazu, nehmt den Topf von der Flamme und lasst die Kirschen 1-2 Std ziehen. In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal die Flaschen vorbereiten (ich habe beispielsweise leere Grillsaucen-Flaschen genommen, nachdem mir die Augen aus dem Kopf gefallen sind, als ich die Preise für die schönen Bügelflaschen im hiesigen Supermarkt gesehen habe...). Danach könnt ihr den Kirschsaft durch ein feines Sieb in einen zweiten Topf geben und zusammen mit dem Zucker erhitzen. Den Sirup aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen bevor ihr ihn noch heiß in die sterilisierten Flaschen gebt. Dann die Flaschen 5 Min auf den Kopf stellen. Zu der Haltbarkeit kann ich euch leider nichts sagen. Ich bewahre meine 3 Flaschen im Kühlschrank auf und werde sie vor dem Verzehr mit bestem Wissen und Gewissen vorher prüfen.




Wie ihr seht habe ich mich doch dazu hinzeißen lassen mir eine Bügelflasche zu kaufen, eine Flasche dieses leckeren Sirups soll ein Geschenk sein :)